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Ein Schmerz, der in den Füßen oder in einem Fuß verspürt wird, muss nicht immer auch dort entstehen.

Der Fuß ist über Nervenbahnen mit dem gesamten Körper verbunden und so kann z.B. ein Bandscheibenvorfall zu Schmerzen in den Füßen führen. Fußschmerzen können auch durch andere Krankheiten entstehen wie Rheuma, Arthrose, Verletzungen oder Verletzungsfolgeschäden, sogar durch Diabetes Mellitus. So leiden Diabetiker häufig unter Nervenschädigungen (Neuropathie), welche unter anderen Begleiterkrankungen eine Begleiterscheinung des Diabetes Mellitus ist.

Grundsätzlich gilt: Sollte der Schmerz im Fuß nicht nur nach einem langen Shoppingtag entstehen, sondern anhalten, ist ein Gang zum Arzt ratsam.
Gutes Schuhwerk ist zudem immer zu empfehlen. Damit beugen sie Erkrankungen vor oder lindern Schmerzen.

Für einige dieser Probleme gibt es Lösungen. So können orthopädische Einlagen bei einigen Fehlstellungen und Überlastungen im Fuß, Knie, Hüfte Rücken und Kopf helfen. Die Schuh-Einlage dient also einem medizinischem Zweck; sie soll Linderung verschaffen oder Lösung sein.

Wenn eine Einlage gefertigt werden soll, ist es von großer Bedeutung zu wissen welche Fehlstellung vorliegt. Neben dem Senk-Spreizfuß kann auch ein Knick-Senkfuß, Hohlfuß, Spreizfuß, Plattfuß oder eine Fehlstellungskombination vorhanden sein . Auch die Ursache der Erkrankungen wie zum Beispiel ein Unfall ist nicht unbedeutend.
Diese Veränderungen sind zum einen entwicklungsbedingt, aber auch durch viele Fehlhaltungen im Bewegungsablauf verursacht. Wie schon erwähnt kann ein Problem auch oberhalb der Fußsohle bestehen z.B. können Fehlstellungen im unteren oder oberen Sprunggelenk zu Folgefehlstellungen in Unterschenkel, Knie und Hüfte führen.

Damit die richtige Einlage gewählt und angemessen wird sollte ein ausführliches Vorgespräch und die Palpation der Füße vorgenommen werden. (Abtasten Palphieren, Trittschaum oder Gipsabdruck, Funktionsprüfung und elektronische Messungen). Die elektronische Fußdruckmessung (Pedografie) der Fuß-Scan und künftig sicherlich auch der Rückenscan sind die Grundlage für eine individuelle Versorgung und einer unvergleichlichen Dokumentation der Geschichte ihrer Füße und Körperhaltung.

Aus den bei der Anamnese gewonnenen Daten wird nun ein Arbeitsbogen erstellt und die Produktion der Einlage kann seinen Lauf nehmen. Die gewonnenen Daten und die Auswahl von verwendeten Materialien werden gespeichert und ermöglichen eine perfekte Reproduzierbarkeit.

Die Grundmaterialien für Einlagen bestehen heutzutage hauptsächlich aus Kork und Schaumstoffen wie EVA (Ethylenvinylacetat) oder PU Schäume (Polyurethan), oder eine Kombination von versteifenden Materialien wie Karbon, Max und Thermit.

Eine Einlage findet Anwendung zur Wiederherstellung eines ursprünglichen Zustandes:

Zur Entlastung

zur gleichmäßigen Druckverteilung

Entlastung von Gelenken und Regionen an der Fußsohle

für eine stabile Rückfußlage.

Fehlstellungen, bei denen Einlagen oder Fußbettungen zur Anwendung kommen:

Senkfuß

Knickfuß - Pes Valgus

Spreizfuß - Pes transversoplanus

Spitzfuß - Pes equinus

Hohlfuß - Pes excavatus

Hackenfuß - Pes calcaneus

Klumpfuß - Pes equino-varus- excavatus et

Je nach Komplikation und Ausprägungsgrad der Fußfehlstellung, kommen weitere Hilfsmittel wie zum Beispiel Fußbettungen in Verbindung mit einem Maßschuh, oder semi orthopädische Schuhe zum Tragen.


Eines noch: Kaufen Sie Ihre Einlagen nicht im Supermarkt. Einlagen sind individuelle Elemente, die niemals von der Stange gekauft werden sollten. Um einen Fuß optimal zu entlasten, sollte eine Einlage immer individuell von einer qualifizierten Fachkraft angemessen werden. Und bitte scheuen Sie sich nicht, sich ausführlich beraten zu lassen, um das richtige Produkt für Ihre Füße zu bekommen.

 

 

 
     
 


 
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