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FRÜHERKENNUNG
In Europa ist jede zehnte Frau von Brustkrebs bedroht, in den USA bereits jede achte. In der Bundesrepublik ist Brustkrebs der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Jährlich erkranken rund 45.000 Frauen neu daran. Dabei ist zu beobachten, dass zunehmend auch jüngere Frauen davon betroffen sind.
Früherkennung durch Selbstuntersuchung
Durch die regelmäßige Beobachtung des eigenen Körpers lässt sich Brustkrebs oftmals schon im Frühstadium erkennen, und man kann so schlimmste Folgen verhüten.
Wann sollten Sie Ihre Brust selbst untersuchen?
Der beste Zeitpunkt für die monatlicher Selbstuntersuchung ist ca. 10 Tage nach Beginn Ihrer Periode, weil dann die Brust meist weniger gespannt und relativ unempfindlich ist. Für den Fall, dass Sie keine Periode mehr haben, können Sie z.B. jeden 1. Tag des Monats wählen.
AUFBAU DER WEIBLICHEN BRUST
Um Signale, die der Körper uns gibt, richtig einordnen zu können, sollten sich alle Frauen mit den wichtigsten Grundlagen von Aufbau (Anatomie) und Funktion der Brustdrüse (Mamma) vertraut machen.
Die gesunde Brust einer reifen Frau besteht zum größten Teil aus Fett und Drüsengewebe. Ihre hauptsächliche Funktion liegt in der Herstellung von Muttermilch zur Ernährung des Neugeborenen. Man kann sich die Struktur der milchproduzierenden Zellsysteme in der Brust wie ein Bündel Trauben vorstellen. Die Trauben entsprächen dann den gruppenweise auftretenden, milchausscheidenden Drüsenläppchen (Lobula), während die Verästelungen die Hohlgänge repräsentieren, die als sogenannte Milchgänge (Ductuli) die Milch von den Drüsen zur Brustwarze transportieren. Drüsen und Milchgänge sind in das Fettgewebe eingebettet, das der Brust ihre Form und Weichheit verleiht. Die Brust selbst hat keine Muskeln, liegt aber dem großen Brustmuskel (Musculus pectoralis maior) auf, der vom Brust- und Schlüsselbein bis zu den Schulterknochen zieht.
Ein Netzwerk von Blutgefäßen versorgt das Brustgewebe mit Hormonen und Nährstoffen. Während des Menstruationszyklus, der Schwangerschaft und sexueller Erregung werden diese Blutgefäße prall gefüllt und verfestigen die Brust. Die variable Gesamtgröße aber hängt im wesentlichen von der Menge an Fettgewebe ab, das die inneren Strukturen der Brust umgibt und schützt. Die Brust unterliegt im monatlichen Wechsel zyklischen Veränderungen, die als Antwort auf wechselnde Hormonspiegel auftreten. Durch Östrogen und später auch Gestagen wird die Brust durch vermehrte Wassereinlagerung und stärkere Blutfülle etwas verfestigt; die Brustdrüsen schwellen dabei an und vermehren die Zahl ihrer Zellen. Diese Veränderungen dienen im Prinzip der Vorbereitung auf die Schwangerschaft und die ihr folgende Milchproduktion. Wenn aber keine Eibefruchtung stattfindet, bilden sich die Schwellungen und die anderen Veränderungen jeweils mit dem Beginn der Monatsblutung zurück
Knotenbildung
Wenn sich diese Zyklen durch einige Jahre wiederholt haben, entwickeln manche Brüste ein verschieden starkes Ausmaß von "Knotigkeit". Die hierbei entstehenden Knoten bestehen aus Bindegewebe und kleinen Zysten, man nennt sie daher fibrozystische Brustveränderungen (fibrozystische Mastopathie). Die Knoten sind in der Zeit kurz vor der Monatsblutung am stärksten ausgeprägt und können in der Brust ein erhebliches Spannungsgefühl hervorrufen. Die fibrozystischen Brustveränderungen verschwinden in der Regel nach der Menopause, können aber bei Frauen bestehen bleiben, die östrogenhaltige Medikamente einnehmen oder in ihren Nebennieren weiterhin große Mengen von Geschlechtshormonen produzieren. Diese gutartigen Veränderungen lassen sich in der Regel von bösartigen Knoten unterscheiden, da sie mit dem menstruellen Zyklus an- und abschwellen und sich zudem für den Erfahrenen etwas anders anfühlen als ein echter Brusttumor oder Brustkrebs.
Lymphsystem der Brust
Durch kleine Gefäße, die man Lymphgänge nennt, werden der Brust überschüssige Flüssigkeiten und darin gelöste Verunreinigungen entzogen. Sie verlaufen im wesentlichen in zwei Richtungen: Lymphgänge zwischen Schulter und Brustwarzen führen einerseits zu den Lymphknoten in der Achselhöhle; Lymphgänge zwischen den beiden Brustwarzen führen andererseits zu den Lymphknoten an den Seiten des Brustbeins, die unter den Rippen liegen. Das lymphatische System ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems unseres Körpers. Die Lymphknoten enthalten einen besonders hohen Anteil von weißen Blutkörperchen; sie fungieren als Filterstationen, in denen körperfremde Substanzen und Organismen wie Bakterien, Viren und Tumorzellen usw. abgefangen werden.
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
BRUSTKREBS - WARUM?
Manche Menschen, die mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert werden, fragen sich: Warum habe ausgerechnet ich Krebs? oder: Was habe ich falsch gemacht? Zunächst einmal: An Brustkrebs zu erkranken, ist keine Frage der "Schuld" oder des falschen Handelns, und es ist auch kein unabwendbares Schicksal, in das man sich fügen muss. Die Ursachen des Brustkrebses - wie die Krebskrankheiten überhaupt - sind noch weitgehend unerforscht. Aus statistischen Erhebungen lassen sich jedoch bestimmte Risikofaktoren ableiten, die die Gefahr einer Brustkrebserkrankung erhöhen. Dies wiederum bedeutet nicht, dass jede Frau, auf die ein oder sogar mehrere Risiken zutreffen, zwangsläufig erkranken muss.
Aber: Trifft auch nur einer dieser Faktoren auf Sie zu, sollten Sie sich - zusätzlich zur monatlichen Selbstuntersuchung - unbedingt regelmäßig von Ihrem Arzt untersuchen lassen!
Erhöhte Risiken haben Frauen:
- Deren nahe Verwandte (Mutter/Schwestern) Brustkrebs hatten
- Die bereits früher an Brustkrebs erkrankt waren
- Die älter als 50 Jahre sind (allgemeines Altersrisiko)
- Die eine Problem-Mastopathie haben. Dies ist anzunehmen, wenn beim Abtasten eine besonders knotige Brustdrüsenveränderung festgestellt wurde
- In der Mammographie zahlreiche Mikroverkalkungen gefunden worden sind
- Oder eine operative Gewebsprobe mikroskopische Zeichen für ein erhöhtes Entartungsrisiko ergeben hat
Übrigens muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass auch Männer an Brustkrebs erkranken können. Im Vergleich zu der Zahl der betroffenen Frauen ist ihr Anteil zwar sehr gering, aber 1998 verstarben immerhin 211 Männer an diesem Tumor.
DIAGNOSE
Viele Menschen meiden den Arztbesuch aus Angst vor der medizinischen "Mühle", in die man bei der Verdachtsdiagnose "Krebs" geraten kann. Sie vergessen dabei, dass die Untersuchungen notwendig sind, um folgende Fragen zu klären:
Handelt es sich wirklich um einen Tumor?
Um welche Krebsart handelt es sich?
Wo sitzt der Tumor?
Wie ist der Allgemeinzustand der Patientin?
Wie weit ist die Erkrankung fortgeschritten?
Hat sie sich auf die Lymphknoten ausgedehnt?
Gibt es weitere Metastasen?
Welche Behandlung wird den größten Erfolg bringen?
Nur eine gründliche Diagnose ermöglicht eine sinnvolle Therapieplanung.
Besteht der Verdacht, dass eine Brustkrebserkrankung vorliegt, werden die notwendigen Untersuchungen eingeleitet, um eine eindeutige Diagnose zu erhalten. Im folgenden stellen wir Ihnen eine Reihe der gängigsten Untersuchungsverfahren und ihre Bedeutung vor. Unter Berücksichtigung aller Ergebnisse Ihrer Gesamtsituation wird dann entschieden, welche therapeutischen Maßnahmen Ihnen am besten helfen.
Körperliche Untersuchung
Zunächst müssen Sie gründlich körperlich untersucht und nach möglichen Risikofaktoren gefragt werden. Die in diesem Gespräch ermittelten Informationen sollen dem Arzt helfen, die richtige Diagnose zu stellen.
Laboruntersuchungen
Bluttests können Aufschluss über den Allgemeinzustand sowie über die Funktionen von einzelnen Organen wie Nieren und Leber geben. Diese Routineuntersuchungen werden auch im Hinblick auf die Narkose gemacht.
Tastuntersuchung
Zur klinischen Untersuchung gehört vor allem die gründliche Tastuntersuchung der Brüste zur Beurteilung des Primärtumors. Auch die Achselhöhlen werden auf möglicherweise vorhandene Lymphknotenmetastasen hin abgetastet.
Mammographie
Die Mammographie ist eine spezielle röntgenologische Brustuntersuchung und soll dem Arzt Klarheit geben, ob eine Brustkrebserkrankung vorliegt. Die Strahlenbelastung ist bei den modernen Mammographiegeräten für die Patientin sehr gering.
Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
Die Sonographie macht innere Organe wie Leber, Nieren, Nebennieren, Milz und Lymphknoten sichtbar. Manche Veränderungen lassen indirekt auf das Vorhandensein von Tumoren schließen. Hat bei einer Patientin die Mammographie noch keine eindeutige Diagnose ergeben, kann die Ultraschalluntersuchung der Brust zu Hilfe genommen werden. Ergänzend erfolgt auch eine Ultraschalluntersuchung des Oberbauches, bei der speziell nach Tochtergeschwülsten (Metastasen) in der Leber gesucht wird. Dieses Untersuchungsverfahren hat den Vorteil, dass es beliebig oft wiederholt werden kann, da es die Patientin keiner schädlichen Strahlenbelastung aussetzt.
Röntgenuntersuchung
Röntgenaufnahmen der Lunge werden angefertigt, um auf die Narkose vorzubereiten und um nach Metastasen in der Lunge zu suchen.
Skelettszintigramm
Mit dieser Suchmethode können Tumorabsiedlungen in den Knochen (Knochenmetastasen) dargestellt werden. In Ergänzung mit Röntgenaufnahmen kann dann entschieden werden, ob die Metastasen operiert oder bestrahlt werden müssen, um einem Knochenbruch (Fraktur) vorzubeugen.
Kernspintomographie (MR)
Dieses aufwendige Untersuchungsverfahren, das im Gegensatz zu Röntgentechniken mit Magnetfeldern arbeitet, findet in der Brustkrebsdiagnostik seltener Anwendung. Es kann erforderlich werden, wenn die vorhergehenden, routinemäßigen Untersuchungen keinen klaren Befund ergeben haben.
Biopsie
Wenn die zuvor beschriebenen Verfahren keine Diagnose erbracht haben, kann es erforderlich sein, eine Feinnadel- bzw. eine Stanzbiopsie des Brustknotens durchzuführen. Dabei entnimmt der Arzt nach örtlicher Betäubung mit einer feinen Nadel Zellen aus dem verdächtigen Bezirk, die dann unter dem Mikroskop genau untersucht werden (Zytologie bzw. Histologie).Die endgültige Sicherung der Diagnose in jedem Verdachtsfall kann nur durch eine Gewebeentnahme (Biopsie) mit anschließender mikroskopischer Gewebeuntersuchung (histologische Untersuchung) des Brustknotens erfolgen: Der operativ entfernte Knoten wird im sogenannten Schnellschnitt auf seine Bösartigkeit hin untersucht. Von diesem Ergebnis hängen alle weiteren Behandlungsschritte ab. Die Biopsie ist ein ungefährliches Untersuchungsverfahren. Die zuweilen geäußerte Befürchtung, bei der Entnahme könnten Tumorzellen "ausgeschwemmt" werden, die dann Metastasen bilden, ist im wesentlichen unbegründet.
BEHANDLUNG
Fortschritte in der Medizin und neue Therapiemethoden ermöglichen immer bessere Behandlungsmethoden bei Brustkrebs. Je nach Größe und Lage des Tumors gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Therapien.
Stadien der Erkrankung
Wenn Brustkrebs entdeckt wurde, werden zusätzliche Untersuchungen durchgeführt, um herauszufinden, ob der Krebs sich von der Brust aus auf andere Regionen des Körpers ausgebreitet hat. Dies nennt man Stadieneinteilung. Um eine Behandlung planen zu können, muß der Arzt das Stadium der Erkrankung kennen. Bei Brustkrebs gibt es die folgenden Stadien:
Stadium 0 oder Carcinoma in situ
15-20% der Brustkrebserkankungen werden in frühen Stadien erfasst. Sie werden manchmal Carcinoma in situ genannt. Es gibt zwei Arten von Brustkrebs in situ. Eine ist das Carcinoma in situ des Milchganges (auch als intraduktales Karzinom bekannt); die andere Art ist das lobuläre Carcinoma in situ. Ein lobuläres Carcinoma in situ ist kein Krebs, aber zum Zwecke der Einteilung der Erkrankung wird es Brustkrebs in situ, Carcinoma in situ oder Brustkrebs Stadium 0 genannt. Manchmal wird ein lobuläres Carcinoma in situ gefunden, wenn eine Biopsie wegen eines Knotens oder einer Auffälligkeit in der Mammographie durchgeführt wird. Patienten mit diesem Befund entwickeln mit 25%iger Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten 25 Jahre Brustkrebs in einer Brust.
Stadium I
Der Tumor ist nicht größer als 2 Zentimeter und hat sich nicht außerhalb der Brust ausgebreitet.
Stadium II
Wird in Stadium II-A und II-B unterteilt:
Stadium II-A wird durch eine der folgenden Angaben definiert:
- Der Tumor ist nicht größer als 2 Zentimeter, hat sich jedoch auf die
Lymphknoten in den Achselhöhlen ausgebreitet (axilläre Lymphknoten).
- Der Tumor ist zwischen 2 und 5 Zentimeter groß, aber er hat keine
Lymphknoten unter dem Arm befallen.
Stadium II-B wird durch eine der folgenden Angaben definiert:
- Der Tumor ist zwischen 2 und 5 Zentimeter groß, und er hat die Lymphknoten unter dem Arm befallen.
- Der Tumor ist größer als 5 Zentimeter, aber er hat sich noch nicht auf die Lymphknoten in den Achselhöhlen ausgebreitet.
Stadium III
Wird in Stadium III-A und III-B unterteilt.
Stadium III-A wird durch eine der folgenden Angaben definiert:
- Der Tumor ist kleiner als 5 Zentimeter, hat sich auf die Lymphknoten in den Achselhöhlen ausgebreitet, und die Lymphknoten sind miteinander oder mit anderen Strukturen verwachsen.
- Der Tumor ist größer als 5 Zentimeter und hat sich auf die Lymphknoten in den Achselhöhlen ausgebreitet.
Stadium III-B wird durch eine der folgenden Angaben definiert:
- Der Tumor hat sich in das Gewebe in der Umgebung der Brust (Haut, Rand des Brustkorbs einschließlich Rippen und Muskeln im Brustkorb) ausgebreitet.
- Der Tumor hat sich auf die Lymphknoten innerhalb des Brustkorbs entlang dem Brustbein ausgebreitet.
Stadium IV
Der Tumor hat sich auf andere Organe des Körpers ausgebreitet, meist Knochen, Lunge, Leber oder Gehirn. Oder der Tumor hat sich lokal in der Haut und den Halslymphknoten nahe dem Schlüsselbein ausgebreitet.
STADIEN DER BEHANDLUNG
Es gibt für alle Patienten mit Brustkrebs Behandlungsmöglichkeiten. Vier Arten der Behandlung kommen in Frage:
Strahlentherapie
Die Strahlentherapie setzt hochenergetische Röntgenstrahlen zum Abtöten von Krebszellen und zur Tumorverkleinerung ein. Die Strahlen können von einer Maschine außerhalb des Körpers (externe Strahlentherapie) kommen oder von radioaktiv strahlendem Material (Radioisotope), das durch kleine Plastikröhrchen in den Bereich eingeführt wird (innere Bestrahlungstherapie), in dem Krebszellen gefunden wurden.
Chemotherapie
Die Chemotherapie setzt Medikamente zur Abtötung der Krebszellen ein. Chemotherapie kann über den Mund eingenommen werden, oder sie wird dem Körper zugeführt, indem man eine Nadel in eine Vene oder einen Muskel sticht. Chemotherapie wird auch "Systemische Therapie" genannt, da sich die Medikamente über die Blutbahnen im ganzen Körpers verteilen und so den Krebs an jeder Stelle des Körpers bekämpfen können.
Hormontherapie
Wenn Tests ergeben, daß die Krebszellen Östrogenrezeptoren und Progesteronrezeptoren besitzen, erhalten Sie möglicherweise eine Hormontherapie. Die Hormontherapie wird genutzt, um die Art und Weise, wie körpereigene Hormone das Krebswachstum unterstützen, zu ändern. Dies kann durch Medikamente geschehen, die die Wirkungsweise von Hormonen verändern, oder durch operative Entfernung von hormonproduzierenden Organen wie z.B. den Eierstöcken. Eine Hormontherapie mit Tamoxifen wird häufig Patienten mit einem frühen Krebsstadium verabreicht. Eine Hormontherapie mit Tamoxifen oder Östrogenen kann Zellen im ganzen Körper beeinflussen und möglicherweise Ihr Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, erhöhen. Sie sollten Ihren Arzt jährlich zu einer Unterleibsuntersuchung aufsuchen. Jede Vaginalblutung außerhalb der Periode sollten sie schnellstens dem Arzt melden.
Auch wenn Ihr Arzt alle Tumorzellen entfernt hat, die während der Operation sichtbar waren, erhalten Sie eventuell eine Bestrahlung, eine Chemotherapie oder eine Hormontherapie, um alle Krebszellen zu zerstören, die möglicherweise im Körper zurückgeblieben sind. Eine Therapie, die nach einer Operation verabreicht wird, bei der keine Krebszellen sichtbar zurückgelassen wurden, nennt man "adjuvante" (unterstützende) Therapie.
Biologische Therapien
Die biologische Therapie versucht, den Körper anzuregen, selbst gegen den Krebs zu kämpfen. Sie nutzt Material, das der eigene Körper herstellt oder das in einem Labor hergestellt wurde, um die natürliche eigene Körperabwehr anzuregen, zu lenken oder wiederaufzubauen. Biologische Therapie wird manchmal auch als Veränderung des biologischen Antwortverhaltens (englisch BRM) oder Immuntherapie bezeichnet. Diese Therapieform wird zur Zeit ausschließlich im Rahmen klinischer Studien angewandt.
Quelle: Universitätsklinikum Bonn
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